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Blick zurück


Saison 1983 / 84

Das Motto der Fußballabteilung lautete: "Totaler Aufstiegserfolg aller Herrenmannschaften".


Ballsport IV = Aufstieg in die 3. Kreisklasse.

Ballsport III = Aufstieg in die 1. Kreisklasse.

Ballsport II = Aufstieg in die Kreisliga.

Ballsport I = Aufstieg in die Bezirksklasse.

Sicher kennt der sich eine oder andere Sportler wieder.
 


("Mattes") Matthias Billen, Ballsports bekanntester Trainer?

Matthias ("Mattes") Billen, geboren am 29. März 1909 - gestorben am 1. Juli 1989.
Stammte aus dem Duisburger Stadtteil Hamborn. Spielte für Hamborn 07. Wurde in die Westdeutsche Auswahl berufen. 1934 gehörte er zum vorläufigen Aufgebot für die Weltmeisterschaft 1934 in Italien.

Billen wurde aussortiert, weil er zwei Jahre zuvor eine kurzes Intermezzo als Profi in der Schweiz gehabt hatte. Kam 1936 als Soldat in die Garnisonsstadt Osnabrück, wo er sich dem VfL anschloss. War in kurzer Zeit ein populärer, herausragender Akteur in der berühmten Gartlager Elf. Hatte hohen Anteil am Gauliga-Aufstieg 1937, der Niedersachsenmeisterschaft 1939 und dem guten Abschneiden in der Endrunde zur Deutschen Meisterschaft. Wurde 1936 als erster Spieler des VfL in die deutsche Nationalmannschaft berufen. War am 27. September 1936 in Krefeld beim 7:2 gegen Luxemburg dabei. Gehörte nach dem Krieg zur VfL-Mannschaft der ersten Stunde. Musste seine Karriere 1948 beenden, nachdem er bei einem Spiel gegen Werder Bremen einen Beinbruch erlitten hatte. Erwarb 1952 die Fußballlehrerlizenz, war aber nie als Trainer im Leistungsbereich tätig.

Betreute in der Osnabrücker Region Ballsport e.V. Eversburg, SV Rasensport, SV Ibbenbüren, Tura Melle und die Sportfreunde Oesede.

Mattes Billen war lange an der Kirchstraße wohnhaft, von wo er neben den Spielen des Ballsport e.V. gelegentlich auch Spiele an der Bremer Brücke besuchte.

Bei den Treffen der VfL-Veteranen war er stets der humorvolle Mittelpunkt.


"Pflanzer" Andreas Burose, Ballsports bekanntester Sportler?

Geboren wurde Burose am 4. Februar 1945, gestorben ist er 1999. Andreas Burose ist ein waschechter Eversburger Junge. Den älteren ist sicher noch die Gärtnerei Burose, am Natruper Holz, wo Andreas auch im elterlichen Betrieb gelernt und gearbeitet hat, bekannt. Seine Karriere begann beim Ballsport e. V. Osnabrück-Eversburg. Hier war er als Spieler und auch als Torwart eingesetzt. Insider können über ihn so einige Anekdoten erzählen. Burose wurde von Amateurtrainer "Charly" Komorowski 1964 zum VfL geholt. Schon damals flossen einige Märker, die aber heutzutage nur einen Weinkrampf auslösen würden. 1968 löste er Udo Böhs als Nummer eins ab, und bestritt bis 1971 in der Regionalliga Nord 122 Punktspiele und wurde mit dem VfL dreimal Nordmeister. 1971 verließ er den VfL im Ärger über stockende Vertragsverhandlungen. Bis 1976 spielte er noch beim KSV Hessen Kassel, wo er heimisch wurde. Er arbeitete in seinem erlernten Beruf als Gärtner, der ihm schon in Jugendtagen den Spitznamen "Pflanzer" eingebracht hatte. 1999 verstarb Andreas Burose wenige Monate nach seiner Frau in Kassel.


 

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